#Sexismus gegen #Schiedsrichterin
Der Aufschrei bleibt aus. Es fehlt das Problembewusstsein
Dass Sexismus trotzdem nicht als Problem erkannt und angegangen werde, liege vor allem daran, dass er so alltäglich sei.
"Wenn Sexismus in so massiver Form wie in diesem Beispiel auftaucht und dann von kaum jemanden als solcher erkannt beziehungsweise thematisiert wird, dann ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass das in diesem Kontext der Normalzustand ist", sagt Gabler.
Einzig im Spielbericht der #WAZ werden die sexistischen Gesänge zur Schlagzeile und im Text als "geschmacklos" und "nicht zitierfähig" bezeichnet. Trotzdem bleibt der Vorfall zunächst eine Randnotiz. Es gibt, anders als etwa in Fällen von Rassismus, keine Verurteilung der Gesänge und damit auch keine #Solidaritätsbekundungen vonseiten der #Vereine, #Fans, #Schiedsrichterkollegen oder dem Deutschen #Fußball Bund (#DFB). Dem Verband wird der Fall sogar erst durch die weiterführenden Recherchen der Sportschau bekannt.
https://www.sportschau.de/fussball/sexismus-gegen-schiedsrichterin-der-aufschrei-bleibt-aus,sexismus-schiedsrichterinnen-100.html