kamen zum Einsatz, um brisante Informationen geheim zu halten. In vielen Fällen betreffen vollständig oder teilweise verschlüsselte Schriftstücke militärische Angelegenheiten oder konkrete Fragen der , wie auch dieses Schreiben des Generalkommissars Otto von der Malsburg über die Ereignisse in Münster und Westfalen im Kontext des Dreißigjährigen Krieges (HStAM, Best. 4 h Nr. 1411, arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

In den landesherrlichen Kanzleien wurden über viele Jahrhunderte entwickelt und genutzt. Für die Kommunikation zwischen Hessen-Kassel und sind Chiffre-Schlüssel aus dem 17. und 18. Jahrhundert überliefert, die teilweise sogar in gedruckter Form vorliegen. Hier handelt es sich um einen für Namen und andere Substantive (HStAM, Best. 4 f Staaten S Nr. Schweden 116, arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

Die im 16. Jahrhundert in verwendete Variante der heute als -Alphabet bekannten Chiffre beruht auf einem Gitter aus drei mal drei Feldern, in das die des Alphabets eingetragen wurden, die zweiten und dritten Buchstaben im Feld wurden durch Punkte gekennzeichnet. Die ergab sich dann aus den Umrissen, die den jeweiligen Buchstaben umgaben, sowie den Punkten (HHStAW, Best. 171 Nr. K 569, arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

Eine sehr gebräuchliche Methode der in der Frühen bestand darin, , oder auch vollständige und durch zu ersetzen. In diesem Beispiel aus dem 16. Jahrhundert wurde konkreten wie dem Papst und dem Landgrafen von Hessen, aber auch Personengruppen wie den Electores und Equites jeweils ein Symbol zugeordnet (HStAM, Best. 3 Nr. 3123, arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

Im 16. Jahrhundert wurde im hessischen und nassauischen Schriftverkehr eine Vielzahl verschiedener genutzt. Das einfachste war die monoalphabetische , bei der jedem Buchstaben ein anderer Buchstabe eindeutig zugeordnet wurde (HHStAW, Best. 171 Nr. K 569, arcinsys.hessen.de/arcinsys/de). Bei der polyalphabetischen Substitution wurden dagegen mehrere parallel verwendet.

Bereits seit der Antike werden Informationen aus Geheimhaltungsgründen verschlüsselt. Die Brüder Heinrich III. und Wilhelm der Reiche, von , bedienten sich in ihrer Korrespondenz häufig geheimer Alphabete. Heinrich verschlüsselte beispielsweise 1523 einen Bericht über seine mit der Markgräfin von Cenette (HHStAW, Best. 170 III Nr. 29, arcinsys.hessen.de/arcinsys/de). Die Auflösung ist zwischen den Zeilen eingetragen.

Heute ist der zur Open Access Policy für -Einrichtungen in bei arthistoricum.net ART-Books erschienen – und natürlich unter CC-Lizenz online abrufbar: doi.org/10.11588/arthistoricum

500.000 Stunden Musik hat die DNB digitalisiert. Im Deutschen Musikarchiv sammelt sie alle in Deutschland erschienenen Noten und Tonträger. Am "Tag für die Musik" wird das Musikarchiv morgen um 11 Uhr und um 13 Uhr in Frankfurt vorgestellt. Dabei wird auch gezeigt, wie die digitalisierte Musik direkt abrufbar in den Lesesälen vor Ort gehört werden kann. Eine Einstimmung gibts im Hessenfernsehen: ardmediathek.de/video/die-ratg

Sie habe ihm daher ein verliehen, das unter anderem einen als Symbol für seinen Namen und mehrere Narren mit zeigt, im Zentrum außerdem Hände, die nach einem „E“ für „Ehe“ greifen, da er bisher zwar viel Erfolg bei den Frauen hatte, aber noch keine als Ehefrau heimgeführt hat. Die bildet ein „indianischer Papagei“, eingerahmt von zwei Affen.

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Der gesamte Text weist zahlreiche Anspielungen auf die im 16. Jahrhundert gängigen auf, auch Hans Latz ist ein genretypischer Narrenname. Dieser Hans sei laut der Urkunde mit einem fliegenden Schiff („wintschiff“) vor der Herrscherin erschienen und habe ihr durch Erzählungen, Zeugen und Urkunden, eine davon ausgestellt durch den König von , seine edle Abstammung nachgewiesen.

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Ein besonders eindrucksvolles aus dem 16. Jahrhundert ist im Staatsarchiv Darmstadt erhalten geblieben. Es handelt sich um eine fiktive , in der eine ebenso imaginäre Johanna Petronella Sardanapala, Herrscherin über (u.a.) Persien, Arabien, beide Indien, Asien, Taprobana (Sri Lanka) und Amerika, einen gewissen Hans Latz in den Grafenstand erhebt (HStAD Best. A 12 Nr. 347 – arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

This week the National Archives of Australia digitised 21,488 files:

+10,305 in B884 (CMF personnel dossiers)

+7,339 in A2572 & A2571 (Bonegilla name index cards)

+1,345 in A9301 (RAAF personnel files)

See: github.com/wragge/naa-recently

In einer weiteren kündigt ein gewisser Friedrich Leopold Neuendorff einen vollständigen („wie noch Niemand ausverkauft hat“) seines Leinenhandels an, da er 50.000 Thaler in der gewonnen habe und sich nun endlich seinen langgehegten Wunsch einer erfüllen könne. Die Waren würden deutlich unter Wert verkauft, damit er so schnell wie möglich verlassen und seine Reise mit dem segelfertigen Schiff antreten könne.

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In einem Schreiben des „souveränen Schuljugend-Volksvereins-Komites“ wird vom Berner eine vollständige Reorganisation der gefordert, unter anderem sollen die fortan von der der Schulkinder für jeweils eine Woche gewählt werden.

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Im Marburger Nachlass ist ein Heft von Grimm aus dem Jahr 1847 überliefert (HStAM Best. 340 Grimm, Nr. Ms 187 – arcinsys.hessen.de/arcinsys/de), das neben Textentwürfen und Skizzen auch einige eingeklebte mit teils kuriosem Inhalt enthält.
Darunter findet sich beispielsweise die an seine Berufskollegen gerichtete Warnung eines Hausknechts, der von seinem Dienstherrn aufgrund eines unerlaubten Besuchs im benachbarten Bierkeller verprügelt wurde.

Etwa zur selben Zeit fertigte eine allegorische Darstellung des Hauses der Burggrafen von an. Sie zeigt ein zweistöckiges Bauwerk in Form einer , mit zwei Säulen als Sinnbild für Graf Georg Friedrich und seine Gemahlin Sophia Amalia und drei weiteren für die unverheirateten Schwestern des Grafen in der oberen Etage, gestützt von acht Säulen im unteren Stockwerk, welche die zu diesem Zeitpunkt acht Kinder des Grafenpaares symbolisieren.

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In den digitalisierten Beständen des HLAs finden sich immer wieder kuriose Einzelstücke. Ein typisches Beispiel ist eine Akte im Hauptstaatsarchiv (HHStAW Best. 340 Nr. 1289–arcinsys.hessen.de/arcinsys/de), die schon auf dem Einband mit „Curiosa“ betitelt ist. Sie enthält einige besonders kreative Schreiben des Christian Ludwig Appelius, Hofrat der Burggrafen von , wie etwa einen für Georg Friedrich, Burggraf von Kirchberg und Graf zu Sayn-Wittgenstein, zum Jahr 1730.

Schließlich ist seit Kurzem etwa die Hälfte des Bestandes 425 --Kreis arcinsys.hessen.de/arcinsys/de (bis 1928 Kreis Höchst) online einsehbar. Bemerkenswert ist etwa eine Akte den “ der Hamburg-Amerika Linie der betreffend, zu dessen im Jahr 1927 der Landrat des Kreises Höchst ein übersandte (HHStAW Best. 425 Nr. 2809 – arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

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Im Jahr 1867 nahm der des Regierungsbezirks Wiesbaden seine Arbeit auf, dessen Akten in Bestand 403 überliefert sind. Einige Stücke, die vorrangig den und die betreffen, können bereits in Arcinsys eingesehen werden, darunter Pläne für die der Landstraße am aus den Jahren 1881-1885 (HHStAW Best. 403 Nr. 150 – arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

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