Erholungs- und Vergnügungsreisen im modernen Sinne wurden im 19. Jahrhundert in Adelskreisen üblich. In den im Staatsarchiv Darmstadt überlieferten Fotoalben der großherzoglich-hessischen Familie sind zahlreiche solcher dokumentiert. Sie führten - häufig im Rahmen von Verwandtenbesuchen - z.B. auf die Krim, die britischen Inseln, nach Italien oder in die . Das Foto aus dem Jahr 1865 zeigt die Schweizer Ortschaft (HStAD, Best. D 27 A Nr. 35/56 arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

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Gelegentlich müssen Urlaubs- und auch für wenig erfreuliche Verpflichtungen genutzt werden – das war auch im 19. Jahrhundert der Fall. Im Jahr 1836 wurde in einer großherzoglich-hessischen festgelegt, dass ein Schulkind, das zu einer mehrtägigen verurteilt wird, diese möglichst während der Ferien zu verbüßen habe – ohne mit erwachsenen Sträflingen zusammengesetzt zu werden (HStAD, Best. E 3 A Nr. 81/26: arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt verkürzte im Jahr 1716 die jährlichen der Universität von 16 auf sechs Wochen, da die verhältnismäßig geringe Unterrichtsfrequenz der einen schlechten Ruf bei den „Ausländischen“ bescherte. Zur Abstellung dieser „großen Inconvenientz“ wurden als Ferienzeiten zwei Wochen um Ostern, zwei im Hochsommer („in denen Hunds Tagen“) und weitere zwei im Herbst festgesetzt (HStAD, Best. R 1 A Nr. 13/40: arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

Sommerzeit ist ! Bereits im war der Jahresurlaub ein heißdiskutiertes Thema. Im 15. Jahrhunderte wurde festgelegt, dass den Schwestern des Klosters nur einmal jährlich Urlaub gewährt werden sollte, und zwar nur aus redlichen Gründen, also nicht für Kirmessen oder Hochzeitsfeiern von Verwandten. Außerdem sollten sie auch während ihres Urlaubs keine weltliche Kleidung wie etwa Schnabelschuhe tragen (HHStAW, Best. 74 Nr. U 929: arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

Besonders große Aussagekraft entfalten die im DFG-Projekt „Neue Quellen für die Forschung“ digitalisierten im Zusammenhang mit den ebenfalls im Hessischen Landesarchiv überlieferten . Seit 2021 werden daher auch die Katasterkarten des Hauptstaatsarchivs Wiesbaden nach und nach in digitaler Form zugänglich gemacht. Mehr als 9.000 Stücke sind bereits online, z.B. diese Reinkarte der Stadt (HHStAW, Best. 3011-2 Nr. 3583-46: arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

In den „Vorbemerkungen“ der sind grundsätzliche Angaben zum Flächeninhalt der Grundstücke und zu Besteuerungsgrundsätzen festgehalten. Aktuell werden die Bücher zusätzlich durch inhaltlich erschlossen, so dass künftig in Arcinsys zu jedem enthaltenen Personennamen der Band und die entsprechende Seitenzahl ermittelt und direkt angesteuert werden kann.

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Die sogenannten wurden in den Jahren 1853/54 bis 1905 ausschließlich im Herzogtum geführt, ihre Überlieferung im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden ist daher einzigartig. Sie enthalten ausführliche Informationen zum Immobilienvermögen einzelner Personen und den darauf liegenden Lasten. Die mehr als 6.500 Bände werden im Rahmen des DFG-Projekts „Neue Quellen für die Forschung“ nach und nach online bereitgestellt (HHStAW, Best. 362/3 Nr. Dillenburg 2: arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

Die des Staatsarchivs Darmstadt reichen bis in die 1830er Jahre zurück. Sie setzen sich vor allem aus Güterverzeichnissen, Liegenschaftskarteien und Flurbüchern zusammen. Die beinahe 2.000 topographischen enthalten umfassende Angaben zu einzelnen Grundstücken und Gebäuden sowie deren Besitzern und wurden daher im Rahmen des -Projekts „Neue Quellen für die Forschung“ digitalisiert (HStAD, Best. H 23 Nr. 605: arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

Hallo Mastodon, wir freuen uns, endlich dabei zu sein! Unseren Account werden wir mit allem bespielen, was rund um unser Portal so passiert und wir darin zutage fördern. Außerdem posten wir Neuigkeiten aus dem Bereich Kulturerbe/Digitalisierung und freuen uns über Austausch: Fragen, Wünsche, Kritik sind jederzeit willkommen! 💫

Vielen Dank außerdem an @stabi_berlin für die kollegiale Unterstützung dieses Unterfangens! Man sagte uns, Bilder mit Tröten jedweder Art kämen hier gut an.

Im DFG-Projekt „Neue Quellen für die Forschung“ werden mehr als 10.000 aus den drei hessischen Staatsarchiven digitalisiert und online gestellt, darunter die Überlieferung der Hessischen Brandversicherungsanstalt in . Diese fungierte seit 1880 als für den gesamten Regierungsbezirk Kassel und listete in den alle brandversicherten Gebäude und Einwohner einer Gemeinde nach Straßennamen auf (HStAM, Best. 224 Nr. 319: arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

kamen zum Einsatz, um brisante Informationen geheim zu halten. In vielen Fällen betreffen vollständig oder teilweise verschlüsselte Schriftstücke militärische Angelegenheiten oder konkrete Fragen der , wie auch dieses Schreiben des Generalkommissars Otto von der Malsburg über die Ereignisse in Münster und Westfalen im Kontext des Dreißigjährigen Krieges (HStAM, Best. 4 h Nr. 1411, arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

In den landesherrlichen Kanzleien wurden über viele Jahrhunderte entwickelt und genutzt. Für die Kommunikation zwischen Hessen-Kassel und sind Chiffre-Schlüssel aus dem 17. und 18. Jahrhundert überliefert, die teilweise sogar in gedruckter Form vorliegen. Hier handelt es sich um einen für Namen und andere Substantive (HStAM, Best. 4 f Staaten S Nr. Schweden 116, arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

Die im 16. Jahrhundert in verwendete Variante der heute als -Alphabet bekannten Chiffre beruht auf einem Gitter aus drei mal drei Feldern, in das die des Alphabets eingetragen wurden, die zweiten und dritten Buchstaben im Feld wurden durch Punkte gekennzeichnet. Die ergab sich dann aus den Umrissen, die den jeweiligen Buchstaben umgaben, sowie den Punkten (HHStAW, Best. 171 Nr. K 569, arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

Eine sehr gebräuchliche Methode der in der Frühen bestand darin, , oder auch vollständige und durch zu ersetzen. In diesem Beispiel aus dem 16. Jahrhundert wurde konkreten wie dem Papst und dem Landgrafen von Hessen, aber auch Personengruppen wie den Electores und Equites jeweils ein Symbol zugeordnet (HStAM, Best. 3 Nr. 3123, arcinsys.hessen.de/arcinsys/de).

Im 16. Jahrhundert wurde im hessischen und nassauischen Schriftverkehr eine Vielzahl verschiedener genutzt. Das einfachste war die monoalphabetische , bei der jedem Buchstaben ein anderer Buchstabe eindeutig zugeordnet wurde (HHStAW, Best. 171 Nr. K 569, arcinsys.hessen.de/arcinsys/de). Bei der polyalphabetischen Substitution wurden dagegen mehrere parallel verwendet.

Bereits seit der Antike werden Informationen aus Geheimhaltungsgründen verschlüsselt. Die Brüder Heinrich III. und Wilhelm der Reiche, von , bedienten sich in ihrer Korrespondenz häufig geheimer Alphabete. Heinrich verschlüsselte beispielsweise 1523 einen Bericht über seine mit der Markgräfin von Cenette (HHStAW, Best. 170 III Nr. 29, arcinsys.hessen.de/arcinsys/de). Die Auflösung ist zwischen den Zeilen eingetragen.

Heute ist der zur Open Access Policy für -Einrichtungen in bei arthistoricum.net ART-Books erschienen – und natürlich unter CC-Lizenz online abrufbar: doi.org/10.11588/arthistoricum

500.000 Stunden Musik hat die DNB digitalisiert. Im Deutschen Musikarchiv sammelt sie alle in Deutschland erschienenen Noten und Tonträger. Am "Tag für die Musik" wird das Musikarchiv morgen um 11 Uhr und um 13 Uhr in Frankfurt vorgestellt. Dabei wird auch gezeigt, wie die digitalisierte Musik direkt abrufbar in den Lesesälen vor Ort gehört werden kann. Eine Einstimmung gibts im Hessenfernsehen: ardmediathek.de/video/die-ratg

Sie habe ihm daher ein verliehen, das unter anderem einen als Symbol für seinen Namen und mehrere Narren mit zeigt, im Zentrum außerdem Hände, die nach einem „E“ für „Ehe“ greifen, da er bisher zwar viel Erfolg bei den Frauen hatte, aber noch keine als Ehefrau heimgeführt hat. Die bildet ein „indianischer Papagei“, eingerahmt von zwei Affen.

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